Wien (APA) - Die Vernetzung europäischer und
internationaler Künstler hat sich das österreichische Projekt "Ziel
1 = Kunst" zum Ziel gesetzt. Im Rahmen eines zehntägigen
Workshops in der Cselley-Mühle in Oslip (Burgenland) werden auch
dieses Jahr von 2. bis 11. Juni zeitgenössische Kunstschaffende
Werke zum Thema "Diversität und Rivalität" erarbeiten,
berichtete heute, Montag, die SPÖ-Europaparlamentarierin Christa
Prets bei einer Pressekonferenz in Wien. Erstmals - nicht zuletzt auf
Grund der EU-Ratspräsidentschaft - wird das Projekt heuer auch
vom Bundeskanzleramt unterstützt.
Die Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament sei - über
die Parteigrenzen hinweg - "gerade in Bezug auf die Kultur vorbildhaft",
meinte Kunststaatssekretär Franz Morak (V). Das Burgenland als
Ziel 1-Fördergebiet der EU habe zudem eine große Tradition
im Kennenlernen von Nachbarn, daher sei das "eu-art-network",
das heuer bereits zum sechsten Mal stattfindet, auch absolut zu unterstützen.
Morak betonte, dass das Projekt auch nach Beendigung der Ratspräsidentschaft
- "ganz im Sinne nachhaltiger Kulturpolitik" - weiter mitfinanziert
werde. Heuer steuert der Bund 36.000 Euro der benötigten 73.000
Euro bei.
"Mein Ziel ist es, die europäischen Künstler und
Künstlerinnen zu vernetzen", brachte es Prets auf den Punkt.
Daher seien auch Künstler aus allen Mitgliedsländern der
EU inklusive Rumänien und Bulgarien eingeladen worden, rund 45
aus den Bereichen Komposition und Bildende Kunst werden nun am Workshop
in Oslip teilnehmen. Die Ergebnisse werden am Samstag, 10. Juni, im
Rahmen einer Vernissage und eines Konzerts der Öffentlichkeit
präsentiert. Anschließend sollen sie in mehreren Ländern
Europas vorgestellt werden.
(Schluss) dae/whl
APA0326 2006-04-24/13:11
Mag.
Katharina Stourzh
Pressesprecherin des Staatssekretärs
für Kunst und Medien
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