Die SPÖ-Europaabgeordnete Christa Prets präsentierte
heute im Rahmen einer Pressekonferenz die inhaltlichen Schwerpunkte
des insgesamt sechsten „Ziel1=Kunst“-Workshops,
der heuer vom 1.-11. Juni in der Cselley-Mühle im burgenländischen
Oslip abgehalten wird. Auf Initiative der Kultursprecherin
der SPE-Fraktion werden sich dieses Jahr Künstler aus
den 25 EU-Mitgliedstaaten sowie Bulgarien und Rumänien
unter dem Motto „Diversität und Rivalität“ im
Burgenland versammeln und Arbeiten aus dem Bereich Musik und bildende
Kunst schaffen. Wie die Jahre zuvor werden die Werke in weiterer Folge
auf Ausstellungs-Reise quer durch Europa gehen und unter anderem im
Europäischen Parlament in Strassburg zu sehen sein.
„Es geht uns darum, europäische Kulturschaffende
zu vernetzen und so einen künstlerischen Multiplikations-Effekt
zu erzielen. Durch die erfahrungsgemäß große Anteilnahme
der Bevölkerung
wollen wir auch zu mehr Verständnis für ein zusammenwachsendes
Europa beitragen“, betonte Prets. Mit dem heurigen Motto „Diversität
und Rivalität“ wolle man zum Ausdruck bringen, dass es auf
dem weiteren Weg der Europäischen Integration noch viele Spannungen
und Ängste zu überwinden gelte. „Europas Reichtum
ist nicht zuletzt seine kulturelle Vielfalt. Wir müssen daher
Vorurteile vor dem Fremden überwinden und uns den daraus entstehenden
Problemen stellen. Von der Cselley-Mühle in Oslip geht in diesem
Zusammenhang auch heuer wieder ein wichtiger Impuls aus“, so
die EU-Abgeordnete.
Prets: „In Österreich liegt die Zustimmung
zur EU im europäischen
Vergleich im unteren Drittel, nach wie vor ist die Vermittlung der
Inhalte und Ziele der Union äußerst schwierig. Die Chance,
gegen unbegründete Ängste zu arbeiten, werden wir uns auch
heuer nicht entgehen lassen“. Prets verwies darauf, dass die
EU selbst den Kunst-Workshop nicht fördere und die Veranstaltung
wie jedes Jahr aus Eigenmitteln bzw. über Sponsoren finanziert
werde. Allerdings werde der Event heuer im Rahmen der EU-Präsidentschaft
erfreulicherweise zum ersten Mal durch Kunststaatssekretär Franz
Morak mit Unterstützung des Bundeskanzleramtes bedacht, schloss
Prets. |